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29. Juni 2007 10:50 Alter: 3 yrs

02-07-2007 Mit der Heizung Strom erzeugen: 60% weniger CO2-Ausstoß

 

Hohe Einsparungen bei CO2-Emissionen und Primärenergieverbrauch durch Mini-BHKWs / Effiziente Strom- und Wärmeerzeugung mit Kraft-Wärme-Kopplung / 45 bis 60% Abwärmeverluste in Großkraftwerken / Gesamtwirkungsgrad von Mini-BHKWs bei 90% / Umfassende staatliche Förderung und zinsgünstige Kredite / Modulierende Geräte für höhere Stromproduktion / Einsparpotenziale online berechnen

Gera – Wussten Sie, dass Sie zu den größten Energieverbrauchern Deutschlands gehören? Noch vor Verkehr und Industrie haben die privaten Haushalte hier zu Lande den höchsten Anteil am Gesamtenergieverbrauch und zeichnen sich damit auch für einen erheblichen Teil der CO2-Emissionen verantwortlich. Dies bedeutet, dass jeder Hauseigentümer direkt dazu beitragen kann, die Auswirkungen des Klimawandels zu beschränken. Die hierzu erforderlichen Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Effizienzsteigerung beim Einsatz fossiler Brennstoffe stehen bereit – und machen sich angesichts der stetig steigenden Energiepreise oftmals schon nach wenigen Jahren bezahlt.

Eine Umwelttechnik, die sowohl in Hinblick auf den Klimaschutz als auch die Energiekosten besonders hohe Einsparungen ermöglicht, sind Mini-Blockheizkraftwerke (Mini-BHKWs). Die kleinen, kompakten Geräte funktionieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und erzeugen auf hocheffiziente Weise Strom und Wärme. Während bei der konventionellen Stromproduktion selbst in den modernsten Gas- oder Kohlekraftwerken noch immer zwischen 45 und 60% der eingesetzten Energie als Abwärme verloren gehen, nutzen Mini-BHKWs diese Energie direkt vor Ort zur Heizung und Warmwasserbereitung. Die Geräte erreichen hierdurch einen sehr hohen Gesamtwirkungsgrad von 90% und zählen so mit nur 10% Verlusten zu den effizientesten Energiespar-Instrumenten. Das umweltfreundliche Ergebnis ist die Reduzierung des CO2-Ausstoßes eines Gebäudes um bis zu 60%, wobei gleichzeitig der notwendige Primärenergieeinsatz um mehr als ein Drittel verringert wird.
 
Die große Bedeutung dieser Technologie für den Klima- und Ressourcenschutz hat auch die Bundesregierung erkannt. Um das jüngst verkündete 40%-CO2-Minderungsziel zu erreichen, soll der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung bis 2020 auf 25% verdoppelt und so 20 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Aus diesem Grund wird der Einsatz von KWK-Anlagen umfassend gefördert. So erhalten die Betreiber eines Mini-BHKWs für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom zusätzlich zur Vergütung des Energieversorgers einen „KWK-Bonus“. Weiterhin ist der selbst genutzte Strom von der Stromsteuer befreit und für den verbrauchten Brennstoff wird die Energiesteuer erstattet (siehe Grafik). Darüber hinaus wird die Anschaffung des kleinen Kraftwerks mit zinsgünstigen Krediten und Investitionszuschüssen im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Insgesamt ergeben sich so für Eigentümer und Bauherren beträchtliche Anreize, auf diese umweltfreundliche Art der Energieerzeugung zu setzen.

Um die Vorzüge der hocheffizienten Strom- und Wärmeerzeugung mit einem Mini-BHKW in vollem Umfang zu nutzen, sollte jedoch auf einen ausreichend hohen Energiebedarf im Eigenheim und die richtige Technik geachtet werden. So ermöglichen leistungsmodulierende Geräte etwa durch die stufenlose Anpassung an den aktuellen Verbrauch in Ein- und Zweifamilienhäusern eine bis zu 60% höhere Stromproduktion. Gegenwärtig bietet nur ein Mini-BHKW-Hersteller die Möglichkeit, die individuellen Einsparpotenziale durch diese zukunftsfähige Technik sofort online zu ermitteln. Auf der Webseite www.ecopower.de kann der direkte Beitrag zum Klimaschutz und die damit verbundenen Energiekosteneinsparungen mit nur wenigen Mausklicks unverbindlich berechnet werden.




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