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06-03-2007 ecopower auf der ISH 2007: Europäisches Vertriebsnetz aufgebaut – Steigende Nachfrage im Ausland
Mini-BHKW-Technologie europaweit gefragt / Erste Kontakte bereits Anfang 2006 / Umfangreiches Vertriebsnetz aufgebaut / Weitere Markteinführungen in Kürze / Vertrieb stützt sich auf Landespartner und Vaillant Tochtergesellschaften / Basis für Unterstützung neuer Fachpartner geschaffen / Weiterer Ausbau des Vertriebsnetzes geplant
Frankfurt / Gera – Den Aufbau eines europäischen Vertriebsnetzes für das leistungsmodulierende ecopower Mini-BHKW meldete die PowerPlus Technologies GmbH zur ISH 2007. Damit reagiere das Unternehmen auf die in ganz Europa immer weiter wachsende Nachfrage nach Lösungen für die dezentrale Strom- und Wärmeversorgung. „Aufgrund der steigenden Energiepreise sowie der vor allem in Süd- und Osteuropa lückenhaften bzw. unsicheren Netzstruktur hat die Mini-BHKW-Technologie im Ausland stark an Bedeutung gewonnen“, erläutert Sven Porompka, Exportleiter des Unternehmens. „Mit dem Ziel auf diesen Märkten aktiv zu werden, haben wir bereits Anfang 2006 begonnen, Kontakte zu geeigneten, hoch qualifizierten Fachbetrieben herzustellen. So konnten wir in nur einem Jahr Landespartner in Schottland, Irland, Griechenland, Spanien, Österreich sowie der Schweiz etablieren und stehen in England, Dänemark, Holland, Italien, Kroatien und Russland kurz vor der Markteinführung unseres Mini-BHKWs.“
Dabei stütze sich der Vertrieb in den einzelnen Ländern vornehmlich auf zwei Säulen. Dies seien zum einen die besonders qualifizierten Landespartner, die nach Abschluss einer Einarbeitungsphase die Vorreiterrolle in ihren Märkten einnehmen würden, und zum anderen die jeweiligen Tochtergesellschaften von Vaillant, welche für die Unterstützung bei Planung und Auslegung
sowie die Serviceabwicklung zuständig seien. In Ländern, in denen der führende Heiztechnikhersteller aus Remscheid keine Tochtergesellschaften unterhalte, würden diese Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit den Landespartnern direkt von der Unternehmenszentrale des Mini-BHKW-Herstellers in Gera übernommen.
Die hohe Resonanz aus dem europäischen Ausland habe das Unternehmen vor die Herausforderung gestellt, vor Ort zunächst entsprechend tragfähige Strukturen vor allem in Hinblick auf die Planungsunterstützung, technische Beratung und den Kundendienst zu schaffen. Dabei sei auch zu berücksichtigen gewesen, dass in den einzelnen Ländern teilweise sehr unterschiedliche Marktbedingungen bei Netzanschluss, Stromverkauf sowie der Haustechnik selbst herrschen. Hierzu seien die Landespartner und Tochtergesellschaften sowohl vor Ort als auch in der Unternehmenszentrale in Gera intensiv geschult worden. Damit befinde sich der Mini-BHKW-Hersteller nun in der Lage, sein Vertriebsnetz in vielen Ländern durch die Integration neuer ausländischer Fachpartner weiter auszubauen.
„Mit unserer Strategie, in den jeweiligen Länder zunächst auf einzelne, begeisterungsfähige Unternehmen mit hoher Fachkompetenz zu setzen, haben wir uns eine solide Basis für die weitere Marktbearbeitung in Europa geschaffen“, resümiert Porompka. „Bereits im letzten Jahr hat sich das Auslandsgeschäft allein aufgrund der Initiative unserer Landespartner zu einem festen Unternehmensbestandteil entwickelt.“ Dementsprechend rechne der Mini-BHKW-Hersteller für das Jahr 2007 europaweit mit einem deutlichen Wachstum. Hohe Erwartungen knüpfe das Unternehmen dabei an das neue ecoisland Inselsystem, welches eine sichere, vollkommen unabhängige Energieversorgung garantiere und damit auch deutlich weniger an nationale Marktbedingungen gebunden sei.
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