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06-03-2007 ecopower auf der ISH 2007: Weltweit einmaliges Inselsystem für die netzunabhängige Strom- und Wärmeversorgung
Strom und Wärme in Gebäuden ohne Netzanschluss / Modular aufgebautes System mit Mini-BHKW, Wechselrichter und Batteriesatz / Leistung vollständig skalierbar / Nahezu Unterbrechungsfreie Notstromversorgung möglich / Große Netzstabilität bei hohem Energiekomfort / Einfache Installation und Inbetriebnahme
Frankfurt / Gera – Mit dem ecoisland Inselsystem stellte die PowerPlus Technologies GmbH auf der ISH 2007 eine neue Lösung für die netzunabhängige Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden vor. Das modular aufgebaute System lasse sich zu einer vollautomatisch arbeitenden Energiezentrale zusammensetzen, die Objekte ohne Anschluss an das elektrische Netz auf Basis von Erd- oder Flüssiggas bedarfsabhängig mit Strom und Wärme versorge. Darüber hinaus sei es auch möglich, in Gebäuden mit Netzanschluss eine nahezu unterbrechungsfreie Notstromversorgung zu realisieren. Mit dem neuen Inselsystem biete das Unternehmen seinen Fachpartnern sowohl in Bezug auf die Netzstabilität als auch den Strom- und Wärmekomfort eine weltweit einmalige, sehr kompakte Lösung, die ohne vertiefende Fachkenntnisse komplett installiert und in Betrieb genommen werden könne.
Grundlage für das 1-phasig betriebene Inselsystem sei ein leistungsmodulierendes ecopower Mini-BHKW, welches über eine spezielle Steuerungssoftware mit einem oder mehreren externen Wechselrichtern zusammengeschaltet werde. Der bidirektionale Wechselrichter erzeuge dabei eine konstante Netzspannung von 230 Volt / 50 Hz und diene als Führungsgröße für das im
Netzparallelbetrieb laufende Mini-BHKW. Gleichzeitig erfasse der Wechselrichter den Stromverbrauch im Objekt und speise bei Bedarf Strom aus dem das Gebäudenetz stützenden Batteriesatz ein. Somit stünden zur Abdeckung größerer Lasten in Ergänzung zu den maximal 4,7 kW elektrischer Leistung des Mini-BHKWs noch einmal bis zu 4,5 kW pro Wechselrichter zur Verfügung.
Auf der Wärmeseite bediene das Mini-BHKW mit einer thermischen Leistung von bis zu 12,5 kW den Heizungs- sowie Warmwarmwasserbedarf des Gebäudes über einen zentralen Kombipufferspeicher. Der dabei produzierte Strom werde sowohl direkt im Objekt verbraucht als auch zum Aufladen des Batteriesatzes verwendet. Wenn dieser seine volle Kapazität erreicht habe, wandele die Smartloadeinheit die überschüssige elektrische Energie mit Hilfe einer Elektroheizpatrone im Speicher in zusätzliche Wärmeenergie um. Werde im Objekt hingegen so viel Strom angefordert, dass die bei der Produktion entstehende Wärme vom Heizsystem nicht mehr aufgenommen werden könne, so bestehe die Möglichkeit, diese über einen Notkühler abzuführen. Auf diese Weise gewährleiste die Anlage über die stufenlos modulierende Lastregelung selbst bei hohen Strom- und Wärmeanforderungen eine stabile Netzfrequenz und damit eine gleichmäßige und sichere Energieversorgung.
Das Inselsystem sei in der Standardausführung mit einem Mini-BHKW, einem externen Wechselrichter sowie einem Batteriesatz mit 300 Ah / 60 V bereits für Einfamilienhäuser ohne Stromanschluss geeignet. Für den Einsatz in abgelegenen Gasthöfen oder Berghütten mit Gastronomie komme ein zweiter Wechselrichter hinzu und die Kapazität des Batteriesatzes werde auf 600 Ah verdoppelt. Darüber hinaus könne das System über die Einbindung eines zweiten Mini-BHKWs sowie einer beliebigen Zahl von Wechselrichtern und Batteriesätzen in seiner Leistungsfähigkeit frei skaliert werden.
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