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10. Dezember 2007 07:31 Alter: 3 yrs

10-12-2007 Mini-BHKW: Steigende Strompreise erhöhen Wirtschaftlichkeit

 

Strompreiserhöhungen belasten Verbraucher / Mini-BHKWs erzeugen Strom und Wärme / Selbst produzierter Strom muss nicht mehr gekauft werden / Kostenersparnis steigt mit Strompreis / Überschüssiger Strom wird verkauft / Gesetzlich festgelegte Vergütung plus Förderung / Breites Einsatzspektrum / Modulie-rende Geräte für höhere Stromproduktion

Gera – Steigende Strompreise bedeuten gleichzeitig eine verbesserte Wirtschaftlichkeit von Mini-BHKW-Lösungen als kostensparende Alternative zur konventionellen Energieerzeu-gung. Darauf weißt die PowerPlus Technologies GmbH ange-sichts der neuesten Welle von Preiserhöhungen seitens der Stromkonzerne hin. „Da der selbst produzierte Strom nicht mehr teuer beim Energieversorger gekauft werden muss, profitiert jeder Betreiber eines Mini-BHKWs direkt von den Preisaufschlägen“, erläutert Hartmut Meißner, Vertriebsleiter des Unternehmens. „Schon bei einem Anstieg von „nur“ 1,5 ct pro kWh sparen unsere Kunden jedes Jahr bis zu 600 € mehr an Stromkosten ein.“ Jede Strompreiserhöhung reduziere die Amortisationszeit eines Mini-BHKWs daher spürbar, so dass die Betreiber deutlich früher Gewinn mit Ihrer Anlage erwirtschafteten. Da die Endkunden mittlerweile auf das Thema Strompreise sehr empfindlich reagierten, der Trend aber weiter steigend sei, rechnet Meißner hier mit klaren Impulsen für den Mini-BHKW-Markt.

Mini-BHKWs erzeugen nach Angaben des Unternehmens aus Gera auf hocheffiziente Weise Strom und Wärme. Da der finanzielle Vorteil der kompakten, anschlussfertigen Anlagen vor allem in der Nutzung des selbst erzeugten Stroms liege, werde dieser zu einem möglichst großen Anteil direkt im Objekt verbraucht. Entsprechend reduziere sich der Strombezug vom Energieversorger und damit auch die Stromkosten. Aus diesem Grund würden sich die steigenden Strompreise auch direkt in höheren Einsparungen und damit einer besseren Wirtschaftlich-keit niederschlagen.

Darüber hinaus produzierter Strom werde an den örtlichen Energieversorger verkauft. Die Einspeisung in das öffentliche Netz erfolge gegen den im Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz festgelegten „üblichen Preis“, welcher als der durchschnittliche Preis für Baseload-Strom an der Strombörse EEX in Leipzig im jeweils vorangegangenen Quartal definiert sei (Stand 3. Quartal 2007: 3,101 ct/kWh). Ergänzt werde diese Vergütung durch eine staatliche Einspeise-Förderung – den so genannten „KWK-Bonus“ – in Höhe von 5,11 ct/kWh. Diese auf 10 Jahre ab Inbetriebnahme garantierte Förderung trage dazu bei, dass die Betreiber von Mini-BHKWs auch mit dem Verkauf an den Energieversorger noch einen spürbaren Gewinn erzielten.

Als Technik zur hocheffizienten Energieerzeugung seien Mini-BHKWs für den Einsatz in einer Vielzahl von Anwendungsfällen geeignet. Ausschlaggebend für einen wirtschaftlichen Betrieb sei dabei ein ausreichender Wärmebedarf im Objekt. Besonders flexibel lassen sich laut Meißner hier leistungsmodulierende Geräte einsetzen. So passe das ecopower Mini-BHKW seine Strom- und Wärmeproduktion jederzeit stufenlos an die aktuellen Verbrauchswerte an, wodurch ein Taktbetrieb oder gar vorzeitiges Abschalten aufgrund eines zu geringen Energiebedarfs im Sommer vermieden würden. Damit erreicht das Mini-BHKW nach Herstellerangaben vor allem in kleineren Objekten deutlich längere Betriebszeiten und eine bis zu 60% höhere Stromproduk-tion. „Angesichts des breiten Einsatzspektrums werden Mini-BHKWs damit für das Fachhandwerk zu einer immer interessante-ren Lösung“, so Meißner weiter. „Insbesondere vor dem Hintergrund steigender Strompreise können unsere Fachpartner Ihren Kunden so eine kostensparende und umweltschonende Technik anbieten, mit der sich die Abhängigkeit von den Stromkonzernen deutlich reduzieren lässt.“


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